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Eröffnungsfeier (photo credit: Harald Hartung)

“2 Jahre und 1 Pandemie später” lautete das Thema für die Einladung des Vereins Tenna Hospiz zum zweiten Jahrestag des Spatenstichs für den Neubau der “Alten Sennerei” – pflegegerechter Wohnraum für den letzten Lebensabschnitt. Mehr als 40 Menschen, zum Teil aus der Gemeinde, als Vertreterinnen von Stiftungen, aus dem In- und Ausland haben trotz des herbstlichen Wetters und des dichten Nebels an dieser Feier teilgenommen.

Gewürdigt wurden die zwei Jahre Bauzeit und das Werk, das durch die gekonnte Arbeit vieler Handwerker*innen zu Stande gekommen ist. In einem kurzen Rückblick würdigte der Vereinspräsident Othmar F. Arnold die intensive und ausserordentliche Zeit der Bauperiode. Untermalt waren diese Erzählungen durch YouTube Videos , welche verschiedene Stationen auf diesem abwechslungsreichen Weg illustrierten.

(photo credit: Harald Hartung)

Ganz speziell war der Moment, als der Vereinspräsident ein rotes Tüchlein aus der Tasche zog. Er erklärte den interessierten Unterstützerinnen und Förderer, dass dieses durch die Zimmerleute bei der Fertigstellung des Rohbaus an das Aufrichtebäumchen gehängt worden war. Unverzüglich zog Ruedi Walli, der verantwortliche Holzbauer für dieses innovative Doppelstrick-Gebäude, ein identisches Tuch aus seiner Hosentasche. Alte Handwerkstraditionen, die weiterleben – verwurzelt Sein.

Die Magie eines Momentes (photo credit: Harald Hartung)

Anschliessend reichten Mitglieder des Vereins Kaffee und Kuchen, aber auch Wein und Wasser, als Zeichen der Gastlichkeit. Die Anwesenden wurden heute unerwartet Zeugen und Zeuginnen der eigentlichen Eröffnung der Pflege-Wohngemeinschaft in der “Alten Sennerei”. Seit zehn Tagen lebt der erste Mitbewohner im beseelten Gebäude und seit drei Tagen ist die Kerngruppe dieser sorgenden Gemeinschaft komplett. Ein bedeutender Moment – dieser Übergang von der Bau- in die Betriebsphase.

(photo credit: Lea Moliterni)